Öffentliche Auslegung des Entwurfs der 2. Änderung des Bebauungsplans „Im Hahnfeld“

Bekanntmachung

Der Ortsgemeinderat Roth hat in öffentlicher Sitzung am 11.04.2018 die Aufstellung der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Im Hahnfeld“ beschlossen. Der Geltungsbereich der 2. Änderung erstreckt sich auf folgende Grundstücke: Flur 1, Flurstücke Nummern 38/3, 39/7, 39/6, 39/14, 39/9, 39/10, 53/4, 53/5, 4/10, 4/9, 4/8, 4/11, 3.

Im Flurbereinigungsverfahren befindliche Grundstücke: Flur 14, Flurstücke Nummern 46 teilweise, 44/1, 44/2, 42/1, 44/3 teilweise, 42/2 teilweise.

Zur Verdeutlichung ist das Plangebiet in dem nachstehenden Kartenausschnitt ohne Maßstab dargestellt:

Gemäß Beschluss des Ortsgemeinderates vom 27.03.2019 liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB der Entwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes, bestehend aus

  • Planzeichnung,
  • Textfestsetzungen,
  • Begründung,
  • Fachbeitrag Naturschutz

sowie die Stellungnahmen und die diesbezüglichen Würdigungen aus dem früheren Beteiligungsverfahren in der Zeit

vom 15.04.2019 bis 15.05.2019.2019

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kastellaun, Rathaus, Zimmer 32, Kirchstr.1, 56288 Kastellaun während der Dienststunden (montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr, montags und dienstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr) zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Die Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf können auch im Internet unter http://www.kastellaun.de/stadt-gemeinden/verbandsgemeinde/bauleitplanung/aufgerufen werden.

Während der Auslegungszeit können Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kastellaun, Rathaus, Kirchstraße 1, Zimmer 32, 56288 Kastellaun vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht innerhalb der Offenlegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan (§ 4a Abs. 6 BauGB) unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können (§ 3 Abs. 2 Satz 2, letzter Halbsatz BauGB).

Gemäß § 3 (2) Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind:

Belange der Ver- und Entsorgung
Landschaftsplanerische Bewertungen zur Planung mit u.a.
Bestandserhebung und Bewertungen zu den naturschutzfachlichen Schutzgütern;
Boden/Flora,
Fauna,
Landschaftsbild,
Wasser,
Klima/Luft.
Beurteilung der Eingriffswirkungen
Maßnahmen zur Vermeidung, Minimierung und Ausgleich

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligungsverfahren nach §§ 3 (1) und 4 (1) BauGB sind umweltrelevante Stellungnahmen mit folgenden Sachverhalten eingegangen (wesentliche stichwortartige Nennung der Inhalte).

Es handelt sich hierbei insbesondere um folgende Stellungnahmen:

1. Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück, Schreiben vom 20.02.2019
– Hinweis zur Beurteilung des zu überplanenden Grünlandes
– Hinweise zur Artenschutz-Fauna
– Hinweise zur Eingliederung ins Landschaftsbild (Randbegrünung)
– Hinweise zu externen Ausgleichsflächen
2. Landesamt für Geologie und Bergbau, Schreiben vom 21.02.2019
– Hinweise zu Radonvorkommen
3. Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Koblenz, Schreiben vom 04.02.2019)
– Hinweise zur Schmutzwasserbeseitigung